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Stock und Hut

Bilder vom Ausflug

Ausnahmsweise am Freitag, der ja ansonsten der Probentag ist, machte der Liederkranz seinen Ausflug. Am 29. Juni 2018 ging es in vier Kleinbussen ins Allgäu nach Lindenberg. Vor dem Hutmuseum gab es zunächst die obligatorische Brezel und für den einen oder anderen wegen der Nähe zu Meckatz das erste Meckatzer.
Bei einer interessanten Führung im Deutschen Hutmuseum erfuhr man allerhand über das Behütetsein. Die aufwändige Herstellung von Strohhüten wurde erklärt und vom einfachen Sonnenhut bis zum filigranen Florentinerhut gezeigt. Kaum zu glauben, dass in der Blütezeit die ganze Welt Hüte aus Lindenberg getragen hat und die 34 Strohhutfabriken acht Millionen Strohhüte pro Jahr herstellten. Interessant die Entwicklung der Hüte und der Hutmode und der Wandel vom Stroh- zum Filzhut. Hut musste sein bis in die 60er Jahre, dann war letztlich das Auto für Jedermann der Tod des Hutes.
Es wurden noch ein paar Bilder mit verschiedenen Hüten und ein Gruppenfoto gemacht und dann ging es weiter Richtung Scheidegg zum Sky walk. Nach dem ersten, steilen Marsch (200 m) zum Eingang in den Park musste man sich erst mal stärken um die vielen Treppen und die dünne Luft des Baumwipfelpfades zu ertragen. Man konnte aber auch mit dem Aufzug auf den 40 m hohen Aussichtsturm fahren aber wer was auf sich hielt der wandelte. War schon schön die vielen Weißtannen mit ihren nach oben stehen Zapfen von oben zu sehen. Leider war die Luft noch trübe und so war der Blick auf den Bodensee verwehrt. Die Mutigsten sind über die Wackelbrücke und die Rutsche abgestiegen.
Marlies Schmidberger führte dann die Wanderung zur Jausenstation Fesselerhof. Wenige Meter nach dem Sky-Park übertraten wir die grüne Grenze nach Österreich (noch ohne Grenzkontrolle) und machten den ersten Halt in der Ulrichskapelle. Der Legende nach soll der heilige Ulrich auf dem Weg von St. Gallen Richtung Bayern nach dem beschwerlichen Weg über den Pfänderrücken erschöpft zu Gott um Wasser gebetet haben. Sogleich sei an der Stelle der Kapelle eine Quelle entsprungen, die auch heute noch bei Augenleiden aufgesucht wird was auch Beate gemacht hat und die Noten in Zukunft noch besser sehen kann. In der Kapelle hatten wir "Gott ist die Liebe" angestimmt. Über Möggers ging es Richtung Lutzenreute auf einem schönen Wanderweg. Die Wolken verzogen sich und die ersten Schweißtropfen tropften. Johanna war empört dass die Österreicher ganze Wiesen mit dem giftigen Jakobs-Greiskraut stehen ließen, wo es bei uns doch vehement bekämpft wird.

Die Fahrer Helmut Schmidberger und Klaus Enderle sind uns entgegen gekommen und hatten nach 1,5 Stunden die frohe Botschaft dabei, dass nur noch ein steiler Anstieg zu bewältigen sei. Es ging tatsächlich steil bergan aber der Lohn war eine grandiose Aussicht: Der Bodensee mit der Insel Lindau und dem einfließenden Rhein zeigte sich von seiner schönsten Seite. Das wurde nur noch vom einem übertroffen: Die Aussicht auf ein kühles Weizenbier in der Jausenstation.
Die Sonne sorgte für einige rote Köpfe und der Appetit schlich sich langsam ein aber man hatte Zeit und genoss Essen, Trinken und Zusammensitzen.

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