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Sehet die erste Kerze brennt

Bilder von der Jahresabschlussfeier

Wie seit vielen Jahren, war der Liederkranz auf 2018 am Vorabend des 1. Advent in der Krankenhauskapelle zum Singen. "A Liachterschein liegt überm Land" hieß es zunächst zur adventlichen Einstimmung, dann gab es "Stille". Pfarrer Josepf Mujuni zitierte aus dem Gotteslob und als die Gottesdienstbesucher schon zum Gesangbuch griffen, meinte er: "Das singen wir aber nicht". Dafür gab der Liederkranz "Du kommst zu uns so still und leise". Krankenhausseelsorger Walter bedankte sich bei Pfarrer Joseph für den heiteren Gottesdienst und beim Liederkranz für die gekonnte Umrahmung der Messfeier. Es sei schon Tradition, dass der Liederkranz aus Warthausen ist Adventszeit eröffne und der Chor wurde für nächste Jahr gleich wieder eingeladen und die Besucher gaben kräftigen Applaus. Der Chor schloss mit "Hebe deine Augen auf".

Ebenfalls Tradition ist dass man sich nach dem Gottesdienst im Birkenharder Gemeindehaus zur Jahresabschlussfeier trifft. Das Gemeindehaus war wieder festlich hergerichtet und der Weihnachtsmarkt bot wieder Leckereien, die zu Gunsten des Chores  gekauft werden konnten und auch Absatz fanden. Ein großer Weihnachtsbaum, über und über geschmückt, stand am Tischende und wurde viel bewundert aber sein Geheimnis wurde erst später gelüftet. Chorsprecherin Irmgard Weiler begrüßte die Sängerinnen und Sänger und besonders die genesene Christa. Der Magen knurrte und deshalb ging es schnell an die leckere Gulaschsuppe und nicht nur für Vegetarier gab es eine genaus so  leckere Kartoffelsuppe.

Uli Längst hatte diesmal das Manuskript nicht vergessen und erzählte die Geschichte: "Pech oder Glück". Der kleine Jim verzichtete zu Gunsten seiner kranken Schwester auf das rote Feuerwehrauto und wählte statt dessen eine Puppe als Geschenk. Ein Engel bedankte sich bei dem großherzigen Kleinen und überbrachte ihm dann das gewünschte Feuerwehrauto.

Helmut Menz spielte dann auf dem Akkordeon adventliche Weisen und alle sangen kräftig mit. Beate Ogger brachte dann die Geschichte einer Singstunde in der "Maria durch den Dornwald ging" gelernt werden sollte. Ständig passte dem Dirigenten irgendetwas nicht und wie in einer  richtigen Singstunde wurde geschwätzt, nicht aufgepasst, falsch gesungen und eben alles falsch gemacht was in einer echten Chorprobe auch  so vorkommt und doch klang es am Ende gut.

Nach einer neuen Runde Adventslieder brachte Irmgard ein Dankeschön an besonders verdiente Personen aus. An erster Stelle war das natürlich die Chorleiterin. Helena Klein hat eine tolle Art der Chorleitung, immer fröhlich, fordernd und mit einem guten Händchen für neue Stücken begeistert sie den Chor. Ein Dank ging auch an Vizechorleiter Siegmar Schmidt, der einige Proben übernommen hatte und seine Arbeit auch prächtig erledigt hatte. Irmgard dankte weiter dem neuen Oberfähnrich Helmut Schmidberger und den Notenwarten sowie den Ausschussmitgliedern. Ein besonderer Dank ging an die Schriftführerin Rita Schlanser, die nicht nur gut die Schrift führe sondern auch sonst stets mit Rat und Tat zur Verfügung stände. Ein weiterer Dank ging an das Ehepaar Menz und schließlich wurden die beiden Chorsprecherinnen Irmgard und Ingrid mit einem kräftigen Applaus bedankt. Die Bedankten erhielten jeder eine Flasche "heißer Hirsch" und die Cheffinnen noch einen Blumenschmuck.

Dann wurde das Geheimnis des Weihnachtsbaums gelüftet. Siegmar hatte sich eine Weihnachtsmannkappe aufgesetzt und den Auktionshammer geschwungen. Sämtliche Gehänge des Weihnachtsbaumes wurden dann versteigert und es gb teilweise Bieterwettkämpfe bis zu 3,50 €. Manch scheinbare Unscheinbarkeiten entpuppten sich nach der Erklärung des Auktionators als wahre Schätze. Die einfachen Hängezapfen waren angeblich mundgeblasene Erzeugnisse aus dem Erzgebirge und nicht nur hängend, sondern auch stehend zu gebrauchen. Beate ersteigerte, neben vielen anderen Phantastereien, eine Gruppe Disko-Weihnachtskugeln. Diese wunderbaren Kugeln, die anscheinend nachwachsen, denn nach dem Abernten wurden laufend weitere Kugeln am Baum gefunden, verstrahlen ihren Charme bei Kerzenschein. Ein unscheinbares Arrangement aus Ton-Blumentöpfchen mit ein paar Sternchen war nach den Ausführungen des Versteigerers mit fast echtem  Blattgold vergoldet. Geeignet  sei es als wohltuender Luftbefeuchter wenn es entsprechend bepflanzt sei und die Tautröpfchen wurden and den Sternen herunterwandern und wohltuend wirken und schon war das Desinteresse verflogen und es wurde geboten. Ebenfalls ein Schnäppchen war was zunächst wie rotes Lametta aussah. Aber Siegmar zeigte den Einsatz als Nikolausbart, als rotes Röckchen oder als Pom-Pom für Cheerleader als universell verwendbar und handgeschnitten sei es auch. Lila geht dieses Jahr garnicht und so musste das lilafarbene Kugelarrangement zu den Einsaugkugeln mitgenommen werden aber diese Besonderheiten waren es wert, die ungewollten lila Kugeln sein Eigen zu nennen. Zum Abschluss gab es noch einen Mandarinenwärmer mit Verdampferschale um die ätherischen Öle freizusetzen. Letztendlich war der gesamte Behang versteigert und erbrachte neben ein paar Euro viele Lacher und viele zufriedene Schnäppchenjäger.

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