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Advent - Orakel Franz

2019 J AdventAuch der Liederkranz ist angekommen im Advent und zwar traditionsgemäß zur Vorabendmesse des ersten Advents mit dem Auftritt in der Krankenhauskapelle.  "Here I am, Lord" begrüßte der Chor zu beginn. Stadpfarrer Ruf hielt den Gottesdienst und eine sehr prägnante Predigt in der er auf den ungezügelten Kommerz und Greta Thunber als Vorbild einging. Der Liederkranz preiste Gott und sang Hallelujah und der Herr hat seinen Engeln befohlen. Zum Advent gab es noch "Sing ma im Advent" und die erste Kerze brannte am Adventskranz der Krankenhauskapelle. Nach dem 2019 J DekoGottesdienst ging es ins Gemeindehaus nach Birkenhard. Fleißige Helfer hatten wieder wunderschön dekoriert und insbesondere die Serviettennikoläuse von Rita fanden großen Anklang und waren  zu schade zum Mund abputzen. Der Vereinsbazar mit den selbstgemachten Spezereien war auch gleich sehr gefragt. Ob Suppengrün, Linzertörtchen, Marmelade oder Apfelbrot, die Angebote gingen weg wie warme Semmeln.

Chorsprecherin Ingrid Raiber begrüßte die Sängerinnen und Sänger, die Chorleiterin und die sonstigen Gäste. Sie wünschte einen guten Appetit, denn man sollte sich stärken, da ein 2019 J Schaschlikumfangreiches Programm bevorstände. Eine geschmacklich deliciöse Schaschlikpfanne dampfte und wartete darauf geschöpft zu werden. Dazu Spätzle und Kartoffelgratin, Herz was willst du mehr. Und man hörte Stimmen, dass zweimal Schöpfen nach dem intensiven Singen schon in Ordnung wäre.

So gestärkt wurden erst einmal adventliche Weisen angestimmt und es zeigte sich, dass der LKW auch ohne Akkordeonbegleitung singen kann. Es folgten adventliche und weihnachtliche Geschichten und 2019 J AdventliederGedichte. So von Uli Längst die Geschichte des kleinen Buben und der flaumigen Christkindlesfeder und der Vorstellung dass der im Krieg gefallene Opa wahrlich schwer gestürzt sein musste, wenn er bis heute nicht heimgekehrt war. Beate Ogger brachte nach einer weiteren Singrunde die Geschichte vom Krippenschnitzer mit dem schwierigen Namen dar, dem alle Christkindle gestohlen worden waren.

Anschließend wurde der Saal verdunkelt und Siegmar Schmidt erzählte, dass er beim Aufräumen des Kindergartenarchives eine unheimliche Begegnung mit dem Orakel des LKW gehabt hätte - und tatsächlich, von Kerzenlicht umrahmt wurde das Orakel hereingetragen. Waren noch Stimmen zu hören, dass das nur ein alter Stiefel sei, so erklärte sich das Orakel, dass es Franz heiße und dem Wohle des Vereins diene. Auf die Frage von Siegmar wie es weiter gehen soll mit dem LKW, meinte das Orakel: "Habt gute Sänger und noch wichtiger habt gute Verantwortliche. Prüft diese und belohnt sie, wenn sie es verdienen."
Die Sänger zu prüfen wäre nur mit einzelnem Vorsingen möglich gewesen und das sei zu aufwändig an diesem Abend, aber die Verantwortlichen sollten nach Prüfung belohnt werden, meinte der 2019 J BescherungVereinsvorsitzende. Stellvertretend für den Ausschuss wurden Susanne Enderle, die Rita Schlanser und Ulli Scheppe nach vorne gebeten. Ohne Prüfung ging die Rita durch, denn die stehe als Schriftführerin des Gesamtvereins eh über der Abteilungshirarchie. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftführerin ist sie immer bereit zu helfen, so hätte sie für die heutige Adventsfeier die schönen Serviettennikoläuse gebastelt und vieles mehr.
Susanne sei die Floristin und für die Deko verantwortlich. Nicht nur für die Adventsfeier sondern auch für unsere Konzerte sorgt sie immer für eine blumige Umrahmung. Als Kenntnisprüfung soll sie uns nun den Baum des Jahres nennen. Leider wußte sie nicht dass die Flatter-Ulme der gesuchte Baum war aber der Ratschlag für den besten Weihnachtsbaum war dann auch in Ordnung.
Noch ziemlich neu aber voller Tatendrang und bereit zu Höherem sei der Ulli mit zwei l und p. Nachdem er nun eine Email hätte sei er bereit für den Aufstieg im LKW. Als Prüfung wurde Ulli nach dem Gründungsjahr des LKW gefragt. Er konnte es nicht nennen aber Siegmar überreichte allen drei eine Geschenkdose für die geleistete Arbeit.

Die Ehre und das Andenken zu bewahren sei eine Hauptaufgabe der Fahnenträger und der Verein bedanke sich recht herzlich für die nicht ganz leichte Aufgabe die schwere Fahne durch die Stürme und Straßen zu tragen. Stellvertretend für die gesamte Gruppe wurde Helmut Schmidberger zur Prüfung gerufen.  Als Oberfähnerich kenne er doch sicher den Wahlspruch, der auf der neuen Fahne stehe. "In Freud und Leid zum Lied bereit" wurde aus dem Publikum vorgesagt und so fragte Siegmar nach dem Wahlspruch der alten Fahne. Da diese Fahne nicht mehr benutzt wird war der Wahlspruch "Sind wir von der Arbeit müde, ist noch Kraft zu einem Liede" natürlich unbekannt aber als Erkenntnis daraus wurde festgehalten, dass beide Fahnen bei der Abteilungsversammlung vorgestellt werden sollen. Auch Helmut wurde mit einer Dose beschenkt und dem abewesenden Peter Milz für seine Tätigkeit als Fähnerich und Festwirt gedankt.
2019 J FritzDer nächsten Gruppe wurde prüfungsfrei gedankt. Fritz Weiler erhielt die Jahresgeschenkdose für seinen unermüdlichen Einsatz, ob als Schwarzwälderkirschtortenober oder als Essenholer und einfach als linke Hand der Chefin. Dann erhielt die neue Sängerin Anne, ein Dankeschön, weil sie spontan die Solostimme bei Here I am Lord mitgesungen hat und den Alterdurchschnitt nach unten verschoben hat. In dieser Gruppe wurde auch dem Paar Menz in Abwesenheit Applaus gezollt.
Manche mussten schon lange warten, war die Überleitung zu den Notenwarten. Die Prüfungsfrage, unter welcher Nummer  "Das Wort heißt Frieden" einsortiert sei, konnten Beate und Klaus problemlos beantworten, denn es ist noch nicht katalogisiert. Die zweite Frage, nach dem meist gesungenen Werk wussten sie aber nicht, obwohl die Noten von "Gott ist die Liebe" mit 34 dokumentierten Vorträgen extrem abgenutzt sein müssen. Beide erhielten die Weihnachtsgeschenkdose und entsprechendes Händegeklapper.
Für die oberste Ebene der Abteilungsleitung hatte Siegmar keine Frage und er bedankte sich bei Ingrid Raiber für die geleistete Arbeit. Zur erkrankten Irmgard wurde mittels WhatsApp eine Verbindung hergestellt und ihr wurde ein kleiner Blumenstrauß mit Tönen geschickt.
Ein guter Schluß ziere alles und den bildete der Dank an Helena. Sie erhielt das Orakel überreicht, das dann auch nochmal zu vernehmen war: " Hört auf eure Chorleiterin und macht was sie sagt, denn sie weiß was für euch das Beste ist" und unter viel Gelächter und Applaus stimmte der Chor der Aussage zu.

Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr gab es auch diesmal eine Versteigerung. Die Fa. Sothby's hatte ihren Actioneer S. Smith entsandt und er konnte fast alle Gegenstände an den Mann und die Frau bringen. Insbesondere die mundgeblasenen Weihnachtskugeln fanden reißend Absatz und wurden im Großpaket verhökert. Ein besonderes Schmankerl war auch das Schwäbische Schnitzwerk: Sparsam, bis gar nicht bearbeitet fand der klimaneutrale Holzklotz zusammen mit einer bäumlich dekorierten Flasche Günther Jauch ein neues Zuhause. Den dezent beleuteteh Halbmond für das Kinderbett musste der Auktionator vehement anpreisen aber nach einer Funktionsprüfung wird der nun ein Kinderzimmer erfreuen. Eine Modelleisenbahn in der Spur lm aus Ton, mit Lok und einigen Anhängern und Bahnhof war das rechte Präsent für einen Jungen. Das Adventskranzgesteck für zwei Kerzen fand leider keinen Abnehmer aber die handgeschmiedete Adventswanne, herrlich dekoriert und mit vier Kerzen adventsbereit, erbrachte einen Spitzenpreis. Leider konnten die unzerbrechlichen aus feinstem Japanpapier fabrizierten Christbaumkugeln wie auch zahlreiche Fensterbilder nicht verkauft werden aber wer weiß, vielleicht braucht man auch nächstes Jahr noch einen Gruscht. Auf jeden Fall hat es viel Spass gemacht.

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