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155. Jahreshauptversammlung

Das hat es bisher auch noch nicht gegeben, dass die Plätze im Feuerwehrhaus zur Hauptversammlung des Liederkranz nicht ausreichten. Aber es wurde neu aufgetischt und so hatte letztlich jeder Platz gefunden am 14. Februar 2020 zur JHV des Liederkranz. Der Liederkranz sang zu Beginn "Abendfrieden", denn es sollte ja ein friedlicher Abend werden. Zur rechten Einstimmung wurde dann der "Einstimmungskanon" kurzfristig gelernt und gesungen.

So eingestimmt eröffnete der Vorsitzende, Siegmar Schmidt, mit der Feststellung der ordentlichen Einberufung die 155. Jahreshauptversammlung des Liederkranz. Nach der Begrüßung von Bürgermeister Jautz und der Ehrensänger Karl Mönig und Josef Raiber bat der Vorsitzende sich zu erheben. Den Verstorbenen Karl Härle und der ehemaligen Sängerin Elsa Hörman wurde mit einer Schweigeminute gedacht.

Die Tagesordnung wurde wieder mittels Beamer präsentiert und der Vorsitzende eröffnete den Reigen der Berichte. Eine Vorstandssitzung hätte stattgefunden. Wenig aber ausreichend meinte der Vorsitzende, denn die meiste Arbeit passiere in den Chören. Man hätte die Termine untereinander bekannt gegeben und den Verteilungsschlüssel festgelegt. Nach über 20 Jahren mit zwei Ausgaben der INFO hätte sich der Vorsitzende entschlossen, nur noch eine Ausgabe zu erstellen. Dies zum Jahresende, mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung.
Sitzungen der Region, des Verbandes und der Vereinsvorstände seien zu besuchen gewesen. Nach fast 20 Jahren Mitgliedschaft im Präsidium des OCV, zuerst als Pressereferent, dann als IT-Beauftragter, würde er dieses Amt bei der Hauptversammlung des OCV im März abgeben. Ebenso hätte er das Amt des Schriftführers in der Region zur Verfügung gestellt und auch den Vereinsobmann, der nun nicht mehr gebraucht wird.
Die Homepage sei sein Steckenpferd und die Aktualisierungen und der Einbau von neuen Features sei schon zeitaufwändig. Aber z.B. hätte die Kartenreservierung für CHORISMA geklappt und sei vielfach genutzt worden. Sei der Datenschutz im letzten Jahr noch ein Tagesordnungspunkt gewesen, so hätte sich gezeigt, dass auch hier nicht so heiß gegessen wird wie es gekocht würde. Das neue Anmeldeformular sei online und die Mitgliederdatenbank sei unter dem Gesichtspunkt Datenschutz bereinigt worden. Der Vorsitzende mahnte auf den sorglichen Umgang beim Versenden von E-Mails an: "Privat ist alles egal, aber im Namen des Vereins keine offenen Verteiler". Zum Abschluss gab es noch die Mitgliederzahlen und Altersdurchschnitte der einzelnen Sektionen. Der Liederkranz ist einer der mitgliederstärksten Vereine im OCV.

Kassier Martin Götz präsentierte in gewohnter Sachlichkeit die Finanzen des Liederkranzes. Beide Chöre hätten ein kleines Plus erwirtschaftet und insbesondere beim Liederkranz würde die Kurve zeigen, dass die Beitragsanpassung vor drei Jahren gut kalkuliert und richtig gewesen sei. Man sei gerade noch unter der umsatzsteuerrelevanten Höchstgrenze geblieben. Es seien über 200 Buchungen gewesen, wobei sich z.B. die Mitgliedsbeiträge aus vielen Einzelbuchungen zusammensetze. Er wolle die Einzelbuchungen nicht präsentieren, sie seien aber im Ordner einsehbar. Die Kasse war von Ingrid Raiber und Thomas Schmid geprüft worden und Thomas bestätigte dem Kassier in seinem Prüfungsbericht eine tadellose Kassenführung und erbrachten einen wohl verdienten Applaus für den Kassier.

Irmgard Weiler präsentierte das vergangene Jahr für den traditionellen Chor. Das Konzert "Sing & Swing", zusammen mit den FiS aus Rissegg sei der Höhepunkt gewesen und die Gäste seien begeistert gewesen und die Halle war fast voll. Mit einer kleinen aber feinen Fasnet hätte der Jahreslauf begonnen.  Die Singen beim Konzert der Warthauser Chöre, im Pflegeheim, zun Erntedankgottesdienst, am Volkstrauertag, zum Advent im Krankenhaus und zum Patrozinium in Birkenhard wären alle gut gelungen. Die Maiwanderung, der Ausflug, die Stadtführung und das Sommerfest beil Milzes hätten der Gemeinschaft gut getan und alle Veranstaltungen seien gut besucht gewesen. Die chorleiterlose Zeit wegen der Geburt ihres zweiten Sohnes, hätte man durch die Aushilfe von Siegmar gut überbrückt.

Dietmar Geier berichtete für CHORISMA da Bea Math erst kurz von der Reha zurück war und noch geschont wurde. An fünf runden Geburtstagen und einer Silberhochzeit wäre der Chor aufgetreten. Seht gut besucht gewesen seien die Fortbildungen der Region in Schussenried und des SCV in Stuttgart. Am Konfirmationsgottesdienst und beim gemeinsamen Konzert der Warthauser Chöre sei man in der Gemeinde präsent gewesen. Der Vereinsausflug nach Dornbirn und auf den Karren sei wieder großartig organisert gewesen und spezeill die "Rentnertour" des Abstiegs sehr abenteurlich gewesen.
Das Probenwochenende mit Melanie Straub im Kloster Roggenburg hätte den Feinschliff für die Konzerte gebracht. Mit den beiden ausverkauften Konzerten "Pop-Legenden" hätte man den Geschmack des Publikums getroffen und mit der "Freakshow" der Jugendmusikschule hätte man einen passenden Partner gefunden.

Nah so vielen positiven Worten war der Vorsitzende der Meinung, dass das wohl eine Entlastung wert sei und er bat Bürgermeister Jautz diese vorzunehmen was dieser auch gerne tat und in gewohnter Weise durchführte. Das Gremium erteilte der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung und der Vorsitzende bedankte sich im Namen der Vorstandschaft für die Entlastung und das Vertrauen.

Nun kamen die Nichtmitglieder, nämlich die Chorleiter zu Wort. Helena Klein war voll des Lobes für ihren Chor. Das Konzert in der gutbesuchten Halle und mit dem tollen Partner sei super gewesen und es hätte einfach alles gestimmt. Auch die anderen gesangliche Auftritte wären gewesen. Für das neue Konzert mit den Filmmelodien solle Werbung für neue Sänger gemacht werden. Sie sei stolz auf den Chor und darauf dass er die englischsprachigen Stücke "I will follow him" und "Hallelujah" ohne Murren akzeptiere. Ein Dank ging an die Chorsprecher, den Ausschuss und die Notenwarte und insbesondere an Siegmar, der immer wieder als Dirigent einspringe.

Ebenfalls viel Lob gab es von Simon Föhr. Er freue sich immer auf die Arbeit, denn das Singen im Chor schaffe die Möglichkeit Menschen zu treffen und die vielen positiven Erblebnisse würden ihn mit Stolz erfüllen. Auch er bedankte sich bei seinem Leitungsteam und den Vielen Helfern drum rum und er freue sich schon auf das Singen an seiner Hochzeit und den Polterabend (ohne Geschirr).

Die anstehenden Wahlen waren ein Minutenakt. Marion Janke-Schwarzenberger hatte sich bereit erklärt das Amt des Stellertreters weiter auszuführen und so hielten sich die Meldungen auf Anfrage von Wahlleiter Dietmar Geier so in Grenzen, dass er gleich der Hanzeichen abstimmen lassen konnte. Eine 100 %ige Zustimmung zeigte das Vertrauen der Versammlung in die alte und neue Stellvertreterin.

Wegen der gut besuchten Konzerte und und weil im aktuellen Jahr mit dem Singen im Spitalhof eine weitere, umsatzstarke Veranstaltung anstehe, müsse man sich Gedanken machen um nicht über die umsatzsteuer relevante Obergrenze zu kommen, meinte Dietmar Geier bei der Vorstellung  der Möglichkeit zur Gründung eines Fördervereins. Bei Muskivereinen und Schulen sei die ein üblicher Weg und relativ einfach zu bewerkstelligen. Eine Gründungsversammlung, Satzung und Vorstandschaft und schon sei der Förderverein gegründet. Die Ämter können dabei nicht von den Personen des Stammvereins besetzt werden (wer macht es dann?) Zum Glück hat der Gesetzgeber die Obergrenze angehoben, so dass man erst mal ohne Förderverein auskomme, aber man bleibe am Thema.

Zu den Ehrungen hatten sich nur zwei passive Mitglieder eingefunden. Für 40 Jahre danke der Vorsitzende Franz Sonntag. Franz sei fünf Jahre Chorleiter des LKW gewesen und maßgeblich für die Gründung des gemischten Chores verantwortlich. Der Liederkranz hätte immer noch Kontakte zu Franz bei diversen Ausflügen und Führungen.
Für 50 Jahre erhielt Arthur Haller eine Urkunde
Oskar Späth und Anton Kloos konnten ebenfalls auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken und für 60 Jahre wurden genannt: Gerhard Zoller und Fritz Fürch.

Als einzige aktive Sängerin erhielt Christa Radszuweit für 20 Jahre Singen eine Urkunde und Brosche des OCV und Küsschen und viel Applaus.

Bürgermeister Jautz überbrachte unter Verschiedenes, die besten Grüße der Gemeinde und der Verwaltung. Er freue sich für den Liederkranz und für Warthausen, dass hier zwei Chöre agieren die Warthausen auch über die Gemeindegrenzen hervorragend repräsentieren. Der Vorsitzende gab den Dank an den Bürgermeister und die Verwaltung zurück, bedankte sich auch bei den Männern der Feuerwehr und mit "Hallelujah" wurde die Versammlung geschlossen.

 

 

 

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