A guats Nixle

Bilder von der Fasnetsfeier

Am 1. März war die Singstunde im Gemeindehaus in Birkenhard. Mit dem ernstlichen Singen war es nicht weit her, denn Helena hatte ihr b nicht dabei und so ging beim Festchor fast gar nichts und dann wurde die Singstunde auch bald geschlossen.

Irmgard begrüßte die vielen Mäschgerle und auch die unmaskierten und eröffnete gleich das Wurstsalatbuffet. Vielleicht hatten alle Hunger und deshalb war der Ton vorher nicht gefunden worden. Die Zwiebel sollen angeblich ja zumindest viele Töne erzeugen und der Wurstsalat mundete vorzüglich.

Siegmar eröffnete den Reigen der Vorträge. Zunächst ging es dabei ums Alter und er endete chorisch treffend: "Sei ob des Alters nicht so feige, nicht erstaunt und auch nicht blass, spielt man nicht mehr erste Geige, singt man eben dann im Bass."

Dann hatte er noch seine Fasnetsrede aus dem Jahr 1995 ausgegraben und es war schon erstaunlich wie viel von den damaligen Problemen und Ungereimtheiten heute noch zutreffen. Ob es um die nicht geöffneten Mäuler der Sänger geht oder um die ungenaue Tonabnahme, viele Sachen ändern sich einfach nicht, aber solange man darüber lachen kann, ist es nicht so schlimm.

Irmgard referierte dann auch über früher und meinte: "Ihr send mir doch it bös? S'isch halt nemme des. Mir send froh, denn mir send wenigschdens no do". Dann gab es ein Lied und die Zuhörer mussten auswendig den Refrain singen: "Das schönste am Gesang, das ist und bleibt der gute Klang". Anschließend gab es einen Sketch aus dem Arztzimmer. Der Arzt (Helmut Menz) schickte die Patientin dreimal raus damit sie sich endlich freimache. Als sie dann oben frei (teilweise) kam war der Arzt zufrieden und fragte wo es fehle, da meinte die vermeintliche Patientin, dass ihr gar nichts fehle und sie eigentlich nur Grüße ausrichten sollte.

Zwischendurch spielte Helmut Menz auf dem Akkordeon Fasnetslieder und es wurde kräftig mit gesungen, eingehakt und geschunkelt.

Uli Längst hatte dann große Bedenken überhaupt etwas zu sagen, denn sie hätte das FBI am Hals. Sie hätte ihr Bäsle in Amerika angerufen und die hätte einen Schluckauf gehabt, da habe sie am Telefon gemeint: "Du hosch aber en schlemma Häcker, ob a ma do nix macha könnt, i hät a bombasichers Rezept, nämlich Bobola schlotza" und das FBI hätte dies als Hackerangriff mit Bomben auf Obama ausgelegt.

Helmut und Maria, zusammen mit Irmgard traten dann als gesangliches Trio auf. Bei der Vogelhochzeit bekamen alle chorischen Stimmen ihr Fett weg.

Den Höhepunkt und Abschluss machte dann nochmal Uli. Bei ihrem Bericht vom Tapezieren hielt es vor Lachen keinen auf dem Stuhl und dass sie letztlich die Tapeten mit 3 kg Nägeln festgemacht hatte konnte man sich bildlich vorstellen auch dass die vielen Nägel zum Bilder aufhängen geeignet waren. Und als sie dann noch das Fenster von außen gestrichen hat und abgestürzt war und ihr Mann dann fragte, ob sie geklingelt hätte war die Spitze. Da konnte sie leicht noch manche Runde Nix an den Mann und Frau bringen und ein manches Prosit wurde gesungen.

Klein aber fein, so soll es sein.

Drucken