Heimweh-Fernweh-Liebe

Bilder vom Konzert

Sag mir wo die Warthauser sind,

wo sind sie geblieben? Das fragten sich nicht nur die Sängerinnen und Sänger des Liederkranz sondern auch die auswärtigen Besucher, wegen des spärlichen Besuches aus der Gemeinde. Dabei hatte Helena Klein ein tolles Programm für ihr Debütkonzert vorbereitet, das mehr Besucher verdient hätte.

"Willkommen, Bienbenue, welcome, nicht im Cabaret aber in der übervollen Festhalle in Warthausen", so begrüßte Siegmar Schmidt die Besucher beim Konzert am 21. April 2018. Man bräuchte wegen des internationalen Willkommensgruß aber keine Angst haben, die Sprache der Lieder wäre durchgängig Deutsch. Heutzutage sei es kein Problem mit dem Flugzeug jeden Punkt auf dieser Welt zu erreichen und Fernweh gäbe es deshalb eigentlich nicht mehr, führte Siegmar weiter aus. Die Lieder des ersten musikalischen Blockes beschrieben eher das Fernweh  der Nachkriegszeit als das besungene Ungarn mit seiner Puszta und den Reitern noch fast in der Mongolei schien. Als man die Strapazen einer Spanienreise wegen des guten Wetters und der schönen Frauen auf sich nahem und nicht des Ballermann wegen und als Italien noch das gelobte Urlaubsland war und die Pizza noch exotisch war. Diese Gedanken setzte der Liederkranz mit dem Ungarischen Tanz und der Italienreise trefflich um. Don Charly Sproll war der Vorsänger bei der "Schönen Isabella" und überbrachte ihr musikalische Blumen.

Als gebürtigem Ummendorfer sei es ihm eine Freude den Männerchor von dort zu begrüßen, führte Siegmar Schmidt aus. Warthausen und Ummendorf wären ungefähr gleich groß und gleich weit von Biberach entfernt aber die Warthauser hätten einige Vorteile: Einen Relaxpunkt an der Bahnschranke während die Ummendorfer einfach drüber fahren und einen Abenteuerspielplatz bei der Parkplatzsuche um die Festhalle, während die Ummendorfer einfach parken. Er hätte nur noch eine tiefgehende Beziehung zu Ummendorf, nämlich den Zahnarzt und der sänge auch mit.

Die Männer aus Ummendorf, unter der Leitung von Mirjam Männer passten gut zum Konzertthema mit ihren Vorträgen "Spanische Nächte". Zum Thema Liebe gab es eine musikalische Erklärung zur Entstehung des Kusses und das udo-Jürgens-Medley passt sowieso immer.

Nach der Pause war die Bühne rot beleuchtet und ein Herr mit Kneifer (Josef Raiber) setzte sich beim Kriminaltango an den Tisch. Nach einem leicht verzögerten Schuss sagte dieser Herr nichts mehr, durfte sich aber nach dem Lied mit einem Schluck Rotwein stärken. Der Rotwein war ein griechischer, denn was sollte anderes zum "Griechischer Wein"  kredenzt werden? Zur Gitarre und dem Meer bewegte sich der Chor und Jimmy Brown schaukelte gemächlich zu seiner Liebsten. Ebenfalls ein wenig Bewegung beim "Heimweh" wobei die Damen von den Herren mit roten Papierrosen angeschmachtet wurden.

Nachdenklich wurde es bei den letzten Stücken des Liederkranz, beim Hit von Andrea Gaballier "Amoi seg ma uns wieder" und auch beim mit Rotlich untermalten "Jedes Abendrot ist ein Gebet".

Siegmar Schmidt bedankte sich beim Publikum, den Helfern von Chorisma, die wieder den Ausschank und die Technik bedienten, allen Helfern und den Gästen aus Ummendorf. Ein besonderer Dank ging an die Pianisten Carolin Hayd und Simon Fohr. Blumen und einen kräftigen Applaus gab es für die Chorleiterinnen und mit dem gemeinsamen Lied: "Lieder sind die besten Freunde" wurde ein stimmiges Konzert beendet.

Hier gibt es das Programm

 

 

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Konzertplakat2003

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